Forum “Mobilitätswende im Quartier”
AktiKo Ko-Kreis, Carsten Haker
Beschreibung In vielen Quartieren Hamburgs engagieren sich Menschen für eine gleichberechtigte Mobilität für alle. In diesem Workshop möchten wir ein Online-Forum vorstellen, mit dem Erfahrungen mit Bezirksämtern und Mobilitätsausschüssen ausgetauscht und erfolgreiche Strategien geteilt werden können. Die Ergebnisse des Forums sollen in einen gemeinsamen Info-Pool mit praktischen Tipps für die Umsetzung von Maßnahmen einfließen, insb. vor dem Hintergrund der neuen rechtlichen Möglichkeiten infolge der letzten StVG-/StVO-Novelle.
Wir möchten euer Feedback zu dem Projekt einholen, um Verbesserungen einzuarbeiten und euch einladen, mitzumachen. Darauf basierend wollen wir herausfinden, ob und welche gemeinsam/ parallel zu tragenden Aktionen wir entwickeln wollen.
Weitere Infos: https://germanzero-hamburg.de/aufruf-verkehrsinitiativen/ |
Forum “Wie gestalten wir vor Ort öffentlichen Raum und Stadtnatur — zwischen Ko-Kreation und Protest?”
AktiKo Ko-Kreis, Sebastian Dorsch
Beschreibung
Wie soll die Stadt gestaltet sein, in der wir leben, uns im Alltag bewegen, in der wir uns aufhalten, uns mit anderen Menschen treffen? Welchen Raum geben wir in Zeiten physikalischer, sozialer und demokratischer Klimaveränderungen der Stadtnatur und Orten für soziale und demokratische Begegnungen? Wie wollen und können wir diese Stadt vor Ort, also in unserer Nähe mitgestalten?
Das Forum lädt Menschen ein, die Grünpatenschaften pflegen, die Natur schützen, Wälder besetzen, abpflastern, die demonstrieren oder Zukunfts- oder Baumentscheid realisieren und alle anderen, die sich vor Ort für eine zukunftsfähige Stadt einsetzen. Gemeinsam diskutieren wir mit der Persona-Methode Vor- und Nachteile von Beteiligungsformaten zwischen Ko-Kreation und Protest.
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Forum “Konsum neu denken – Co-Creation Session zur Konsumwende”
AktiKo Ko-Kreis, Sabrina Pohlmann
Beschreibung Konsum sichert unsere Versorgung – und steht zugleich im Zentrum vieler ökologischer und sozialer Herausforderungen. Zwischen Bedarf, Gewohnheit und wirtschaftlichen Abhängigkeiten entsteht ein Spannungsfeld, das neue Perspektiven braucht.
Diese Session lädt Akteur:innen aus Initiativen, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft ein, gemeinsam auf die Frage zu schauen: Wie kann eine Konsumwende gelingen, die sowohl Lebensqualität als auch wirtschaftliche und ökologische Verantwortung berücksichtigt? Im Austausch von Erfahrungen und Perspektiven entsteht Raum für neue Verbindungen, Kooperationen und erste Ideen, wie nachhaltigere Konsumstrukturen lokal entwickelt und gestärkt werden können. |
Forum “Wohnen — wie können wir eine sozialgerechte Energiewende bewirken?”
AktiKo Ko-Kreis, Mick Petersmann
Beschreibung Klimaneutralität bis 2040 ist das Ziel. Und zwar sozialgerecht. Die Einladung zu diesem Forum richtet sich an alle Akteur*innen und Interessierte, die sich für eine soziale Wärmewende und Solarstrategie einsetzen: Regenerative Energien sind kostengünstiger. Das muss auch bei den Mieter*innen ankommen.
Wir laden BUKEA ein, die Wärmeplanung für die Stadt vorzustellen. An Thementischen konkretisieren wir die Forderungen der bundesweiten Mietendeckel-Bewegung. Siehe: www.mietendemo-muenchen.de/forderungen/ (Nr. 6). Wir sammeln Handlungsvorschläge um ihnen Nachdruck zu verleihen und vernetzen uns für gemeinsame Aktionen. |
Digital Independence Day: Jetzt auf die gute Seite wechseln!
Digitalcourage Ortsgruppe Hamburg & NewPipe e.V.
Beschreibung Der Di.Day steht unter dem Motto: “Wir holen uns unser freies digitales Leben zurück, zerstören die Demokratie nicht weiter und wechseln zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen.” In Hamburg bietet der Chaos Computer Club Hamburg (CCCHH) jeden ersten Sonntag den Di.Day an. Wir fühlen uns dem CCCHH verbunden und möchten einen inoffiziellen Di.Day als Workshop ausrichten.
Nach einer 25 minütigen Einführung in die Thematik wollen wir den Raum schaffen, selber auf den digitalen Endgeräten die Souveränität von den großen amerikanischen Unternehmen zurückzugewinnen. |
HZE System Change braucht Allianzen: Wie NGOs, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam wirksam werden
Gertz Projektmanagement & Beratung
Beschreibung HZE System Change braucht Allianzen: Wie NGOs, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam wirksam werden Klimaneutralität, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Transformation gelingen nicht im Alleingang. Doch Kooperation zwischen NGOs, Unternehmen und Verwaltung ist oft von Misstrauen, unterschiedlichen Logiken und Zielkonflikten geprägt. Wie können also tragfähige Allianzen entstehen? Wo gibt es konkrete Anknüpfungspunkte für Kooperationen?
In diesem Workshop nutzen wir die 3D Welten-Methode, um die Denk- und Handlungsmuster der drei zentralen Systeme zu verstehen: Die NGO-Logik (Werte, Öffentlichkeit, Mobilisierung), die Unternehmenslogik (Risiko, Rendite, Wettbewerbsfähigkeit) sowie die Verwaltungslogik (Rechtssicherheit, Prozesse, politische Steuerung). Mit diesem Perspektivenwechsel gehen wir auf Spurensuche: wo entdecken wir Missverständnisse und wo sind überraschende gemeinsame Interessen! |
TaxTheRich – Was tut Hamburg für gerechte Vermögenssteuern?
Arbeitskreis Reichensteuern Hamburg mit Attac Hamburg, GWÖ, German Zero, Goliathwatch, Greenpeace,…)
Beschreibung Seit über zwei Jahren arbeiten wir in Hamburg im Bündnis zusammen. Wir führen ins Themenfeld Überreichensteuern ein und berichten über aktuelle Entwicklungen in Hamburg (Tonnage-Steuer), in Berlin (SPD Erbschaftssteuer) und weltweit (Zucman Tax). Wir stellen unsere Aktionen und Erfahrungen vor und wollen gemeinsame Aktionen (z.B. MdB-Lobbygespräche, 1. Mai – DGB-Demo, Wer hat der gibt Demo) weiterdenken. |
Wie demokratisch sind unsere Schulen wirklich?
Mehr Demokratie Hamburg e.V.
Beschreibung Geleitet von denen, die es wissen müssen — den Schüler/innen – schauen wir in diesem Workshop auf Strukturen von Schule, Mitbestimmungsmöglichkeiten und die große Frage, wie gut passt unser Schulsystem eigentlich in unsere Demokratie? Und was würde es mit unserer Gesellschaft machen, wenn wir nicht nur über Demokratie reden, sondern sie von Anfang an erfahren?
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Hamburgs Klimazukunft sichtbar machen – Wir kartieren gemeinsam das Spannungsfeld
Antares Reisky & Julia Meuser, Neues Kontor 2040
Beschreibung Hamburg steht mit dem Zukunftsentscheid vor einer zentralen Weichenstellung: Kann die Stadt bis 2040 klimaneutral werden – und was bedeutet das konkret für die verschiedenen Sektoren, Akteure und Bürger:innen? Das aktuelle Machbarkeitsgutachten (2025) zeigt, dass erhebliche Zusatzanstrengungen in Industrie, Gebäuden, Verkehr und Energieversorgung nötig wären.
In unserem Workshop nutzen wir die Methode des 4D Mappings – ein partizipatives Systemaufstellungsformat, das komplexe Akteurslandschaften und ihre Wechselwirkungen sichtbar und erfahrbar macht. Die Teilnehmenden schlüpfen in die Rollen zentraler Akteure und kartieren gemeinsam das Spannungsfeld zwischen ambitioniertem Klimaschutz und den realen Umsetzungsbedingungen in Hamburg.
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Olympiabewerbung — Kakophone Zwischenrufe gegen Gleichmut und Mitläufertum
NOlympia-Hamburg
Beschreibung Warum der Workshop? Der Senat will sich für Olympia 2036, 2040 & 2044 bewerben. Die CO2-Bilanz von Paris ist die Benchmark: 2.1 Mill. t CO2e. Das entspricht dem vierfachen der Hamburger Zahl im Klimaschutzgesetz für 2040 — vom 24.04–31.05 entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger.
Ziel des Workshops:
Erstellung von konkreten, medialisierungstauglichen Aktionen, die kurzfristig umsetzbar und low budget sind.Agenda
1. Input: Welche Spannungspunkte hat Olympia zur s‑ö-Transformation?
2. Klein-Gruppenbildung um Spannungspunkte
3. Jeweils: Ideenkreation: Je verrückter und spaßiger desto besser
4. Attacke: Warum 3. schief geht — Advocatus Diaboli
5. Wie 4. gelöst werden kann, damit die fantastische Idee in die Umsetzung kommt
6. Alle smiles und Lust-auf-machen haben |
Demokratische, ökologische, soziale Projekte gegen das Erstarken der rechten Parteien sichern
AfD-Verbot-jetzt — Lokalgruppe Hamburg
Beschreibung Seit über einem Jahrzehnt lässt sich das Erstarken der AfD, zuletzt in BW, beobachten. Nicht nur die durch sie ausgelöste Diskursverschiebung nach rechts im Parteienspektrum, sondern die Gefahr der Machtübernahme in ersten Bundesländern lässt vermuten, dass der Druck auf Demokratie‑, Umwelt- und Klimaschutz- sowie soziale Projekte massiv steigen wird.
Welche Möglichkeiten gibt es, dem schleichenden Verfall unseres demokratischen Gemeinwesens entgegenzuwirken? Und was kann jede*r Einzelne beitragen? Die bundesweit agierende Gruppe zum AfD-Verbot-jetzt sowie die vielen Lokalgruppen setzen sich massiv mit unterschiedlichsten Protestformen für ein Verbot der Partei nach §21 Absatz 2 GG ein. Dazu informieren wir und ordnen ein. |